Herzlich Willkommen in meinem Blog auf www.kuelling.li

Hier findest du Aktuelles, Links, Tipps, Fotografie, Musik etc. Je nach Lust und Laune hat es auch mal was Sinnfreies dabei. Unter den Rubriken kannst du die verschieden Themen auswählen.

Samstag, 4. Oktober 2014

Eine Burnout-Geschichte

Ich fühle mich massiv ausgebrannt

Erschöpft, Schlaflosigkeit über Monate und dann noch die Depression! Gereizt, unerträglich und aggressiv gegenüber meiner Frau! Alles war mir zu viel!

Das Burnout begann mit einer Erkältung. Ich nahm sie als normal hin, obwohl die Symptome ungewöhnlich waren. In einer E-Mail vom 15. Juli 2003 an einen Freund steht: "Ich habe täglich Mühe, arbeiten zu gehen. Es kotzt mich an, ich empfinde null Motivation. Berufsmässig erlebe ich eine echte Krise und fühle mich massiv ausgebrannt, so dass ich meine Zeit im Büro oft ungenutzt verstreichen lasse."

In einer anderen E-Mail des gleichen Tages steht: "Habe schon den sechsten Tag Durchfall, Konzentrationsschwäche, latentes Kopfweh und Sehschwierigkeiten."

Offenbar hatte ich die Zeichen erkannt, die auf eine völlige Erschöpfung hinwiesen. Doch Konsequenzen daraus zog ich nicht. So steht in der gleichen Mitteilung: "Fühle mich überhaupt nicht fit, aber um im Bett liegen zu bleiben, genügt es nicht. So stehe ich auf und arbeite. Dafür strenge ich mich nicht mehr so an. Habe etwas losgelassen, auch wenn dies meine Auftraggeber ärgern wird."

Der letzte Satz, so zeigt später die Fachliteratur, ist typisch für ausgebrannte Kandidaten: Der Zürcher Burnout-Spezialist Hans Kernen nennt es "Depersonalisierung in Form einer von Zynismus geprägten Einstellung gegenüber Personen, mit denen man beruflich zu tun hat".

Eigentlich hätte ich die Notbremse noch ziehen können. Doch nichts dergleichen. Im Gegenteil. Vier Tage später fuhr ich meine Familie nach Italien ans Meer: Statt wie geplant zwei Wochen Ferien zu nehmen, kehrte ich jedoch bereits am Sonntag zurück, um den Arbeitsrückstand aufzuholen.

Dieser Effort wurde schlecht belohnt. Am 31. Juli, während meine Familie noch am Meer weilte, schrieb mir die Projektverantwortliche einer Studie, an der ich seit zwei Monaten arbeitete: "Nehme mit Bedauern zur Kenntnis, dass Du mir das Manuskript trotz unserer Abmachung noch nicht zugestellt hast."

Meine Lokomotive war entgleist 


Ich konnte ihr, obwohl es ohne Belang war, bloss antworten: "Bin seit zwei Wochen krank und werde die nächsten vier Wochen kaum arbeiten können. Der guten Ordnung halber werde ich ein ärztliches Attest nachreichen."

Zwei Wochen später holte ich meine Familie in Italien ab. Sie war voller Erlebnisse, ich hingegen voller Frustration über die dreifache "Strafe": nichts erlebt, nicht erholt und vom Auftraggeber unter Druck gesetzt.

Am Montag darauf kehrte ich an den Arbeitsplatz zurück. Ich konnte keine Stunde lang am Bildschirm sitzen. Schwindel, Gedächtnisstörungen, Kopfweh, Augenschmerzen, ein allgemeiner Schwächezustand und grosse Aggressivität alarmierten mich sehr. Meine Lokomotive war entgleist.

Mein Hausarzt erkannte den Ernst der Lage. Seine Diagnose lautete "psychophysische Überlastung". Er schrieb mich 30 Tage lang krank. Auf meine Bitte hin reduzierte er die Arbeitsunfähigkeit von 100 auf 75 Prozent. "25 Prozent arbeitsfähig pro Tag. Dies nehme ich mir als Minimum pro Tag vor", schrieb ich voller Reue an den Auftraggeber. Als Therapie nahm ich mehrmals täglich eine chinesische Medizin, die mich beruhigen und aufbauen sollte.

Die drastische Reduktion der Arbeitszeit führte zu Konflikten bei der Arbeit. Einem Kollegen gestand ich: "Das Schlimmste sind für mich momentan die Abgaben. Der Zeitdruck, der Stress. Termine machen mich wahnsinnig. Ich ertrage sie nicht (mehr)."

Als Konsequenz musste meine Arbeit neu geordnet werden. Alle nicht begonnenen Aufträge absagen und keine neuen annehmen. Den laufenden Studienauftrag einer renommierten Schweizer Wirtschaftsstiftung wollte ich aber zu Ende führen. Die Rechnung war schnell gemacht: In acht Wochen wollte ich die Arbeit leisten, die ich normalerweise in zehn Tagen bewältigt hätte.  

Am 5. August gab ich schweren Herzens einen Auftrag des K-Tipp an einen Kollegen ab, am 17. August einen weiteren des TCS-Magazins. Langsam dämmerte es mir, dass ich lange Zeit zu nichts mehr fähig sein würde. Davon zeugte eine E-Mail zwei Wochen später an eine Redaktion: "Voraussichtlich stehe ich ab 1. November wieder voll im Einsatz."


Beschwerden - und keine Hoffnung auf Änderung 


Es häuften sich Reklamationen. So beschwerte sich am 11. August ein Kollege darüber, dass ich auf der Homepage des Journalistenverbandes keine Abstimmungsfrage online geschaltet hätte. Ein Bundesamt vermisste den Schlussbericht einer Studie. Dem Magazin K-Geld schrieb ich Ende August: "Seit einem Monat kann ich als Folge von Überarbeitung nicht mehr als drei bis vier Stunden pro Tag arbeiten. Noch kann ich keine Prognose stellen."


Jetzt lahme ich wie ein Alkoholiker 


Auch privat begann sich die Spirale nach unten zu drehen. In einer E-Mail vom 7. August an meine Bürokollegen schrieb ich verzweifelt: "Meine Frau will sich scheiden lassen. Ich werde eine Weile wegbleiben. Ich muss mich erholen. Sorry."

Drei Tage lang erschien ich nicht am Arbeitsplatz. Einen Monat später schrieb ich einen Brief an eine Bekannte, der ich meinen Gemütszustand beschrieb: "Was mich wirklich auf die Palme bringt, ist, dass ich (gegenüber meiner Frau) nicht schwach sein darf, dass ich ihr einen starken Mann versprochen habe, der eine Familie zu tragen bereit ist. Jetzt aber lahme ich wie ein Alkoholiker!"
In einer E-Mail vom selben Tag unter dem Betreff "Männliches Verhalten" an eine Bekannte steht: "Dass der Mann von Termin zu Termin hetzt, dass er unter Druck gesetzt wird, sei es von Vorgesetzten (Angestellte), sei es von Klienten (Selbständige), spielt seiner Frau keine Rolle."

Und weiter: "Diese massive Abnützung in einer heute stark arbeitsteiligen und immer effizienteren Wirtschaft hinterlässt massiv Spuren. Und am Ende wird dieses Engagement, das der Mann aus Liebe zu seiner Familie leistet, von dieser nicht gedankt."

Das fehlende Verständnis für die Arbeitsleistung eines Familienvaters beschäftigte mich sehr, wie die E-Mail weiter belegt: "Im Geld, das ich nach Hause bringe, steckt meine Liebe zur Familie. Auch wenn man das den Banknoten oder dem Kontoauszug nicht ansieht. Sofern nun dieses Abrackern zum gesundheitlichen Zusammenbruch geführt hat, muss sich eine Frau nicht a priori schuldig fühlen. Aber sie muss zu ihrem Mann stehen, genau so wie wenn ihm ein Bein abgefallen wäre."

Rückblickend nehme ich erstaunt zur Kenntnis, wie lange die Symptome dauerten. Sieben Wochen nach Beginn des Burnouts hatte sich offenbar nichts verändert: "Wenn ich länger im Büro bin, bekomme ich Kopfweh, Schwindel und verliere die Konzentration und das Kurzzeitgedächtnis", steht in einer E-Mail vom 7. September.

Doch wie erklärt man sich das Burnout-Syndrom? Mein Hausarzt sagt, es sei ein "nicht mehr runterkommen". Man sei gestresst, man gönne sich keine Ruhepausen mehr - und man komme da meist nicht mehr von allein raus.

Als Bild verwendet er die elektrische Schwingungskurve: Aktion, Ruhe, Aktion, Ruhe. Ein normaler Mensch hat ein gedehntes Auf und Ab. Beide Pole sind gleich lang, gleich gekrümmt.

Die Kurve eines Burnout-Gefährdeten schwingt viel schneller. Seine Ruhezeit ist sehr kurz, seine Aktionszeit aber lang. Die Ruhezeit ist nur noch eine kleine grafische Spitze. Und er kann die Beschleunigung seiner Schwingung nicht mehr bremsen. Er rast in die Katastrophe.


Meine Genesung geht in die letzte Phase 


Die Beschleunigungsphase bis zum Burnout kann Jahre dauern. Unterwegs macht sie sich bemerkbar mit Krankheiten wie Erkältungen und Entzündungen, wie ich sie auch hatte. In einer Buchhandlung fand ich zum Thema Burnout viel Literatur, doch das meiste war theoretisch. Mich interessierten stattdessen Bücher über das, was mich im Leben noch erwarten könnte, darunter eines von Roger Schawinsky. In einer E-Mail schrieb ich: "Ich habe tatsächlich ein Schawi-Buch gekauft, und zwar das für Leute ab 40. Darin sagt er eine Banalität, die aber offenbar jemand aussprechen muss, damit sie gehört wird: Unsere Generation hat eine Lebenserwartung von bis 90 Jahre. Sprich, mit 40 hast du nicht einmal die Hälfte des Lebens hinter dir. Mit anderen Worten: Dir stehen noch fast 50 Jahre unternehmerischer Zeit bevor!"

"Wie dumm, dass ich bereits mit 36 Jahren meinen Körper derart runterwirtschafte", so meine Folgerung. Aber das berufliche Ziel konnte nicht sein, eine ruhige Kugel zu schieben. Ich wollte eine ausfüllende Aktivität.

Wochenlang arbeitete ich nur zwei bis vier Stunden pro Tag. Das Ende des Buch- und Studienauftrags schob sich weiter hinaus - von Mitte auf Ende September.

Mein Zustand veränderte sich kaum, solange ich jeden Tag arbeitete. So konzentrierte sich meine Hoffnung auf Genesung auf die Ferien. Eigentlich hätte mich der Arzt zu 100 Prozent arbeitsunfähig schreiben können. Doch ich zog Ferien vor, um niemandem etwas schuldig zu bleiben.

Der Redaktion schrieb ich Mitte Oktober: "Meine Genesung geht in die letzte Phase. Ich werde vier Wochen Ferien nehmen, beginnend am 20. Oktober und endend am 17. November." Der Eintrag dann: "Endlich habe ich vier Wochen arbeitsfrei!"


Der Beginn des positiven Abschnitts des Burnouts 


Doch diese Rettung kam Monate zu spät. Ich hätte bereits Ende August mit meiner Familie in die Ferien verreisen sollen, statt zwölf Wochen zu 25 Prozent weiterzuarbeiten - aus Pflichtgefühl.

Doch jetzt, mit den anstehenden Ferien, jetzt begann der positive Abschnitt des Burnouts: Meine Frau war für einen Monat verreist, ich war mit den Kindern allein zu Hause. In der dritten Ferienwoche protokollierte eine E-Mail: "Dem Hausmann gehts perfekt."

Am 17. November war ich zurück im Büro. Vier Monate hatte es gedauert, bis ich wieder symptomfrei an einem Bildschirm sitzen konnte. Der Ausfall kostete die Firma 12 000 Franken.

Die Versicherungen zahlten während acht Wochen die vollen Lohnausfallkosten. Sie schrieben: "Sowohl Diagnose - insbesondere die Erkältung als Auslöser - als auch die Dauer der Arbeitsunfähigkeit sind charakteristisch für das erstmalige Auftreten eines Burnout-Syndroms."

Seitdem will aber keine Versicherung mehr für mich eine Taggeldversicherung abschliessen. Grund: "Oft erleiden dieselben Personen nach zwei bis fünf Jahren einen Rückfall", weiss man im Schadenzentrum der Winterthur.


Burnout - eine anerkannte Krankheit 


Unter Burnout versteht man einen über längere Zeit anhaltenden seelischen, körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand. Er äussert sich durch Unlust, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, Antriebslosigkeit und eine tiefe Müdigkeit. Burnout tritt vor allem bei Personen auf, die sich intensiv engagieren und Verantwortung übernehmen.

Das Burnout-Syndrom ist eine anerkannte Krankheit. Ein Arbeitsausfall wird von der Krankentaggeldversicherung gedeckt.

So lässt sich ein Burnout-Syndrom verhindern 
  • Waren Sie in letzter Zeit öfters erschöpft oder krank? Achten Sie auf körperliche Symptome. Die meisten Betroffenen nehmen die Symptome nicht ernst, bevor sie nicht körperlich erkranken. 
  • Wie gut entspannen Sie sich? Fragen Sie sich, was für Ihr inneres Gleichgewicht wichtig ist, und entscheiden Sie, welche Ressourcen geschaffen und erhöht werden sollen. 
  • Wo können Sie auftanken? Pflegen Sie vorhandene Ressourcen. Das ist wichtiger als das Aufbauen neuer Ressourcen. 
  • Sind Sie über- oder unterfordert? Schauen Sie, dass Sie sich im Berufsleben entfalten können und dass Sie eine echte, aber tragbare Herausforderung erleben. 
  • Welchen Sinn empfinden Sie bei Ihrer Arbeit? Das Erleben von Sinn ist der beste Schutz gegen ein Burnout. 
Gelesen im Ktipp

Samstag, 8. Februar 2014

Was bei der Arbeit krank macht

Im Hamsterrad des Berufsalltags machen immer mehr Beschäftigte schlapp. Permanente Verfügbarkeit und höherer Zeitdruck lassen die Betroffenen oft regelrecht ausbrennen. 




Die Liste prominenter Namen ist lang: Ex-SPD-Chef Matthias Platzeck, Schauspielerin Renée Zellweger, Fernsehkoch Tim Mälzer, Skispringer Sven Hannawald, Profifußballer Sebastian Deisler und auch die Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel. Ihre Gemeinsamkeit: Wegen völliger Erschöpfung zogen sie die Reißleine.

Aber es trifft nicht nur Prominente. Psychische Erkrankungen sind der Grund Nummer eins, warum Arbeitnehmer eine Auszeit brauchen - oder sogar in Frührente gehen. Ganze 41 Prozent der Frühverrentungen haben psychische Erkrankungen als Ursache. Diese nahmen laut Krankenkassen um vier Prozent zu, rückten erstmals auf Platz zwei aller Krankschreibungen hinter Muskel- und Skeletterkrankungen. Und die Ursachen für diese Krankheiten der Seele liegen oft im Job.



Die globalisierte Arbeitswelt, die internationalen Verflechtungen der Konzerne, der Konkurrenzdruck: All das zusammen erhöht die Anforderungen an die Beschäftigten. Ihre Arbeitstage werden immer länger, auch an den Wochenenden sitzen sie im Büro oder zu Hause am Schreibtisch, überrollt von einer Lawine von E-Mails. In dieser Tretmühle sind viele dann ausgelaugt, überfordert, verzweifelt, kraftlos. Der Akku ist - salopp gesprochen - leer.



Die Arbeitsbelastung führe zudem auch immer öfter zu Krankheiten, heißt es weiter. Klagten 2006 noch 43 Prozent über Rückenschmerzen waren es im vergangenen Jahr bereits 47 Prozent. Während 2006 nur 30 Prozent unter stressbedingten Kopfschmerzen litten, waren es 2012 bereits 35 Prozent. Die Anzahl der von nächtlichen Schlafstörungen geplagten Arbeitnehmern stieg von 20 auf 27 Prozent.



Am häufigsten belastet fühlen sich die Beschäftigten - 58 Prozent - durch Multitasking, also das Sich-Kümmern-Müssen um mehrere Aufgaben gleichzeitig.



Jeder zweite der rund 18000 Befragten (52 Prozent) arbeitet unter starkem Termin- und Leistungsdruck. Laut der Studie hat sich der Anteil der von diesen Stressfaktoren betroffenen Beschäftigten auf dem relativ hohen Niveau des vergangenen Jahrzehnts stabilisiert. Jeder vierte (26 Prozent) lässt sogar die nötigen Ruhepausen ausfallen, weil er zu viel zu tun hat oder die Mittagspause schlicht nicht in den Arbeitsablauf passt.



Immerhin 43 Prozent klagen aber über wachsenden Stress innerhalb der vergangenen zwei Jahre. Außerdem wird fast jeder Zweite (44 Prozent) bei der Arbeit etwa durch Telefonate und E-Mails unterbrochen, was den Stress noch erhöht.



Insgesamt 64 Prozent der Befragten arbeiten auch samstags, 38 Prozent an Sonn- und Feiertagen. So kommt rund die Hälfte der Vollzeitbeschäftigten auf mehr als 42 Arbeitsstunden pro Woche, rund ein Sechstel arbeitet sogar mehr als 48 Stunden. Und das ist nicht gesund: Seit Längerem weisen Wissenschaftler auf einen Zusammenhang zwischen langen Arbeitszeiten, psychischer Belastung und gesundheitlichen Beschwerden hin: Je mehr Wochenarbeitsstunden, desto anfälliger. Bei Menschen, die 48 Stunden und mehr pro Woche arbeiten, ist die Gefahr für physische und psychische Erkrankungen am höchsten.



Neben der Dauer spielt auch der Schichtplan eine Rolle für die Gesundheit der Angestellten: Studien zeigen, dass Arbeitszeitformen mit "atypischer" Lage - also Nacht- und Schichtarbeit - in Zusammenhang mit psychischer Belastung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen stehen. Je länger jemand in Schicht- und Nachtarbeit tätig ist, desto eher können Störungen des vegetativen Nervensystems, Schlaf- und Leistungsstörungen, Magen- und Darmprobleme sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten.



Darüber hinaus haben lange Arbeitstage und Schichtdienste natürlich auch Einfluss auf das Privatleben: So geben 40 Prozent der Befragten an, arbeitsbedingt nur selten oder nie Rücksicht auf familiäre oder private Interessen nehmen können. Auch das ist auf Dauer nicht gesundheitsfördernd.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Das Leben wieder in vollen Zügen geniessen


Es scheint fast so, dass die meisten von uns sich ständig maßlos mäßig bemühen in Effizienz und Verzicht in allen Lebensbereichen, um ewig jung, fit, schlank, schön und erfolgreich zu sein und um allen Erwartungen zu entsprechen. Das ist der Preis für das wahre Glück.

Wir fragen uns, wie wir möglichst lange leben und nicht wofür wir eigentlich leben?
Momente in denen wir uns voll und ganz dem Glücksrausch hingeben sind viel zu selten geworden, weil wir uns selbst jeden Genuss und jede Verrücktheit versagen – und somit das Hochgefühl gleich mit. 

Es fällt uns unheimlich schwer, einfach mal scheinbar unvernünftig zu sein. Statt Kindererziehung, Job, Bio-Essen, Ausgleichsport sollten wir einfach mal das Leben wieder in vollen Zügen geniessen und sich der Liebe, der Lust und dem Genuss hingeben.

Samstag, 11. Januar 2014

ZWILLING WAAGE - WAAGE ZWILLING


















ZWILLING WAAGE 

Vom Sternzeichen Zwilling aus gesehen ist die Beziehung zum Sternzeichen Waage äußerst harmonisch. Das Horoskop zeigt, dass beide Sternzeichen besonders gut zusammen passen.

Passen Zwilling und Waage?

Das Sternzeichen Waage ist im Horoskop 120 Grad (Aspekt Trigon) vom Zwilling entfernt. Dieser Abstand wirkt besonders harmonisch, weil die Elemente zusammen passen und weil beide Sternzeichen männlich sind.
Diese beiden Sternzeichen passen gut zusammen, sie gehören beide zum Element Luft und sind männlich.

Partnerhoroskop aus Sicht von Zwilling und Waage

Die Sternzeichen Waage und Zwilling gehören im Partnerhoroskop zum gleichen Element. Als Luftzeichen sind sie beide auf Kontakt und auf Kommunikation ausgerichtet. Als kardinales Zeichen ist die Waage etwas Bestimmender und Zielgerichteter als der Zwilling. Beide Zeichen haben Schwächen darin, ihre Vorhaben zu Ende zu bringen. Es bleibt oft bei der Planung. Ihre Stärke ist nicht die Umsetzung. Waage und Zwillinge sind sich aber sehr ähnlich darin, andere Menschen ansprechen und einbeziehen zu können. Beide Zeichen tun sich gegenseitig nicht weh, es fehlt ihnen aber die Bodenhaftung. Das bei beiden vorhandene Bedürfnis nach Austausch und Kontakt mit anderen können sie sich gegenseitig gestatten und auch erfüllen.

Zwilling und Waage im Liebeshoroskop

Vom Liebeshoroskop her gesehen, passt eine Freundschaft zwischen Zwillinge und Waage immer, für eine Partnerschaft kann ein wenig das Spannungspotential fehlen. Wir brauchen in unseren Beziehungen auch Stoff, der uns weiterbringt, mit dem wir arbeiten können. In der Beziehung zwischen den Zwillingen und der Waage kommen außerdem so viele Aktivitäten, Gesellschaften und andere Menschen mit dazu, dass man sich fragt, ob sich die beiden überhaupt einmal allein begegnen werden. Wenn nicht andere Faktoren im Geburtshoroskop (Mond, Aszendent) dazu kommen, dann fehlt einfach auch die emotionale Komponente.

















WAAGE ZWILLING

Vom Sternzeichen Waage aus gesehen ist die Beziehung zum Sternzeichen Zwilling äußerst harmonisch. Das Horoskop zeigt, dass beide Sternzeichen besonders gut zusammen passen. Das lässt sich auch an der Vereinbarkeit der Elemente erkennen, da Zwilling und Waage beides Luftzeichen sind.

Wie gut passt der Zwilling zur Waage?

Der Zwilling ist im Horoskop 120 Grad (Aspekt Trigon) von der Waage entfernt. Dieser Abstand wirkt besonders harmonisch, weil die Elemente zueinander passen und weil beide Sternzeichen männlich sind.
Beide Sternzeichen haben das gleiche Element Luft und sind männlich, von daher passen Waage und Zwilling sehr gut zusammen. Luftzeichen haben die Tendenz, die Welt, das Leben und ihre Beziehungen eher theoretisch, also geistig zu erfassen. Manchmal kann es dann dazu kommen, dass sie eine Vorstellung vom Leben für realer halten, als das Leben selbst. Da kann dann ein erdhaftes Sternzeichen, wie Stier, Jungfrau oder Steinbock helfen, wieder zu erkennen, was eigentlich die Realität ist.

Waage und Zwilling im Partnerhoroskop

Mit dem Zwilling kommt das Sternzeichen Waage auch im Partnerhoroskop gut aus, beide Zeichen haben neben dem gleichen Element viele weitere Ähnlichkeiten, auf denen sie aufbauen können. Die Problematik dieser Verbindung könnte in zu großer Oberflächlichkeit liegen. Beide Zeichen sind Meister der Kommunikation, dort liegen auch die Stärken dieser Verbindung. Waage und Zwilling haben viele soziale Kontakte, sind häufig unterwegs und tauschen sich gern aus. Alles das sind Eigenschaften, die beide auch in einer Freundschaft leben könnten, aber wie sieht es in der einer Beziehung aus?

Gemeinsames Liebeshoroskop

Wenn wir die mögliche Liebesbeziehung zwischen den Sternzeichen Waage und Zwilling analysieren (Liebeshoroskop), stellen wir fest, dass sowohl die Waage wie auch der Zwilling lernen müssen, sich auch auf ihre Gefühle einzulassen. Wenn eine Beziehung zwischen beiden eher mit dazu beiträgt, diese zu verdrängen, wäre das nicht empfehlenswert. Ohnehin müssen sie aufpassen, dass ihre Partnerschaft nicht zu oberflächlich wird, sich nicht nur in der Außenwelt abspielt. Aber es ist im Grunde bei diesen Partnern nicht so wichtig, weil Waage und Zwilling immer einen Weg finden werden, miteinander auszukommen, was auch daran liegt, dass beide gesellig sind, das Leichte und Schöne lieben und offen sind.

Autor: Norbert Giesow

Ich Zwilling, sie Waage, das passt ja!

Samstag, 4. Januar 2014

ZWILLING 2014

Das Horoskop für den Zwilling 2014 bringt wahre Spiritualität, aber auch Verwirrung und Enttäuschungen. Jahreshoroskop, Liebeshoroskop, Beruf Glück für das Sternzeichen Zwilling 2014.



Zwilling Jahreshoroskop 2014

Neptun und Chiron bewegen sich 2014 durch die Fische. Damit gilt es, sich den Verletzungen und Wunden zu stellen, die das Leben den Zwillingen bereitet hat. Durch bewusstes Hinschauen kann Heilung bewirkt werden. Manches im Leben der Zwillinge wird jetzt aufgelöst. Es kann zu Perioden von Verwirrung und Ziellosigkeit kommen, die aber durch Zeiten der Inspiration und Erleuchtung abgelöst werden. Die Zwillinge können 2014 hinter den Schleier der Realität blicken.

Zwilling Liebeshoroskop 2014

Viele unserer Beziehungen sind geprägt von unerfüllten Erwartungen, die sich aus einer starken Sehnsucht speisen. Für die Zwillinge besteht 2014 die Gefahr, im Bereich Liebe und Partnerschaft unrealistische Erwartungen zu haben und Illusionen aufzusitzen. Es gilt genau zu unterscheiden, ob meine Sehnsucht sich wirklich durch einen Partner und eine Beziehung stillen lässt, oder ob etwas ganz anderes dahintersteht?

Besonders gute Zeiten der Liebe für den Zwilling 2014 sind:
5. März bis 5. April
23. Juni bis 18. Juli
29. September bis 23. Oktober

Zwilling Frau

Die Zwilling Frau sollte 2014 besonders im Bereich der Beziehungen einen klaren Kopf bewahren. Nicht hinter jedem Gefühl verbirgt sich eine erfüllende Liebe, auch wenn grundsätzlich die Sehnsucht groß sein kann.
In der Zeit vom 9. Mai bis zum 3. Juni bewegt sich der Liebesplanet Venus durch den Zwilling. Dies ist die beste Phase für die Zwilling Frau.

Zwilling Mann

Im Grunde gibt es 2014 viel Rückenwind für den Zwillinge Mann. Es ist interessant, dass es in der Zeit vom Jahresbeginn bis Anfang März gut für ihn laufen könnte, dass sich dann aber eine Phase anschliesst, in der sich die Dinge rückläufig entwickeln könnten (bis Anfang Mai). Eine weitere gute Phase hat der Zwilling Mann dann im Dezember 2014.

Zwilling Beruf 2014

2014 kann es zu Unklarheiten und Verwirrung darüber kommen, welchen Weg der Zwilling beruflich gehen will. Die Tendenz geht deutlich dorthin, dass ein soziales Engagement auch im Beruf immer wichtiger wird. Grundsätzlich ist der Zwilling inspiriert und hat viele Ideen, von denen aber nicht alle direkt umsetzbar sind.

Zwilling Glück 2014

Das Glück des Zwillings im Jahr 2014 ist seine Führung. Wenn es ihm gelingt, seinen Kopf und die Kontrolle zu lösen und mehr ins Vertrauen zu gehen, kann der Zwilling erkennen, dass für ihn gesorgt ist, dass er geführt wird. Dieses Glück ist mehr eine innere Erfahrung, für die man sich öffnen muss.

Zwilling Veränderungen 2014

Die wichtigsten Veränderungen für die Zwillinge 2014 erfolgen im Inneren. Wie sich diese im Zeitverlauf gestalten werden, hängt davon ab, inwieweit der Zwilling an sich arbeitet. Chiron und Neptun erfordern, dass der Zwilling sich seine inneren und seelischen Verletzungen stellt. Nur die bewusste Bearbeitung kann dann dazu führen, dass Heilung und Vertrauen entstehen. Diese wiederum sind die Grundlage dafür, dass positive Veränderungen möglich werden.

Autor: Norbert Giesow

Schauen wir mal was mir das Jahr 2014 bringt.

Freitag, 3. Januar 2014

Ich habe momentan Stress in meiner Beziehung












Beziehungen sind wichtig. Mit dem Lebenspartner tun wir Dinge, die Spaß machen.  Sie sind auch für uns da, wenn wir mal nicht wir selber sind.

Beziehungen entwickeln sich auch über die Zeit. Manche gehen tiefer, je mehr man zusammen erlebt und je mehr man den anderen kennenlernt. Andere Beziehungen werden schwieriger, weil man sich in verschiedene Richtungen entwickelt.

Bei manchen Beziehungen jedoch kommt man mal an den Punkt, bei dem einem der Lebenspartner oder Lebenspartnerin nicht mehr guttut. Oft merkt man das an einem oder mehreren der Symptomen.


Man hat das Gefühl, man muss im Zusammensein eine Rolle spielen und man ist nicht mehr sich selbst. Das Gefühl der Leichtigkeit ist mit der Zeit verloren gegangen. Viele unwichtige Kleinigkeiten am anderen beginnen einem zu nerven. Das Gefühl kommt auf, nicht beachtet zu werden. Nach dem Zusammensein fühlt man sich angespannt oder sogar erschöpft. Man hat das Gefühl, immer nur zurückzustecken zu müssen. Man traut sich nicht mehr, offen das zu sagen, was man sagen will ohne das daraus wieder eine grosse Diskussion entsteht.

Nach solchen Situationen gehen einem viele Gedanken durch den Kopf. Was wurde gesagt und fragt sich immer wieder wie bestimmte Dinge gemeint waren und ob man alles richtig gemacht hat usw. Es kommen dann so Gedanken auf und man ist sich nicht mehr sicher, ob eine solche Beziehung einem gut tut und wie es weiter gehen soll. Man fühlt sich irgendwie ausgenutzt!


Bin ich es vielleicht?

Ich fange an zu überlegen, ob ich vielleicht selbst teilweise der Auslöser dafür bin, dass sich unsere Beziehung verändert hat. Sich das zu fragen ist natürlich nicht einfach, denn es ist viel einfacher und bequemer, die Schuld beim anderen zu suchen.

Und trotzdem frage ich mich, habe ich gerade Stress so dass ich vielleicht sensibler auf Kleinigkeiten reagiere als sonst? Stört mich plötzlich etwas an ihr, was eigentlich schon immer so war? Reagiere ich empfindlicher auf etwas was sie gesagt hat? Nehme ich ihr was übel, dass sie NICHT tut? Erwarte ich etwas von ihr, was nicht kommt? Drückt sie vielleicht unwissentlich auf irgendwelche „wunden Punkte“ bei mir?


Nach solchen Diskussionen versuche ich dann mit ihr darüber zu sprechen was nicht immer einfach ist. Es gibt leider immer wieder Situationen die nicht ausgesprochen werden können.


Der Sache Zeit geben

In manchen Situationen bin ich mir keiner Schuld bewusst. Weiss jedoch nicht wie ich mit der Situation umgehen soll. Dann versuche ich der Sache ein bisschen Zeit zu geben. Haben doch verschiedene Situationen in unser Beziehung auch Veränderungen mit sich gebracht. Mein Burnout, die nicht immer einfache Beziehung in meiner Familie und vor allem die gesundheitlichen Probleme und Überforderung von ihr. All das hatte Auswirkungen auf unsere Beziehung. So haben die diversen Lebenssituation dazu beigetragen das auch wir uns verändert haben.

Ich habe mit fremder Hilfe einen möglichen Weg gefunden mit meinen Burnout und den Problemen umzugehen.  Muss jedoch noch weiter an mir arbeiten. Auch versuche ich immer wieder ihr in ihrer Situation beizustehen und zu helfen. Was manchmal nicht immer gut bei ihr ankommt. Sie fühlt sich von mir eingeengt. Gehe ich dann auf Distanz ist es auch nicht gut.

Mit liegt viel daran das unsere Beziehung sich wegen der momentane Situation nicht eskaliert. so gebe ich ihr die notwendige Zeit die sie braucht. Doch frage ich mich in letzter Zeit, wie lange noch?

Solche Situationen sind für mich auch Möglichkeiten, um meine Geduld, mein Mitgefühl und Verständnis zu trainieren und selbst als Mensch zu wachsen.


Ich wünsche mir, dass sich unser Leben und Zusammensein wieder normalisiert. Dann wird auch sie wieder so werden wie vorher.


Es ändert sich trotz Zeit geben nicht viel

In letzter Zeit habe ich mir doch die Frage gestellt wie lange ich ihr/mir und der Situation Zeit geben soll. Geht es doch schon seit einigen Monaten so und die Qualität unser Beziehung hat sich nicht viel verbessert. Ich habe versucht zu helfen, zu reden und zu klären, aber dabei ist nicht das herausgekommen was ich mir und unserer Beziehung erhofft habe. Auch gibt es Situationen wo ich mich leider nicht so verhalte wie ich das sollte oder von mir erwartet wird. Das Zusammensein mit ihr gibt mir immer wieder ein unangenehmes Gefühl?

Dann habe ich das Bedürfnis weg zu gehen und mich mit anderen Menschen zu treffen oder auch nur alleine zu sein. 


Menschen ändern sich. Und damit ändern sich auch die Beziehungen zwischen den Menschen. Und eben oft nicht immer zum Besseren. Manchmal muss man das anerkennen und das loslassen, was nicht mehr ist, wie es war und was auch nicht mehr so werden wird, wie man es sich wünscht.


Das Leben ist ein großes Geben und Nehmen. Und wenn man immer nur gibt, ohne etwas zurückzubekommen, dann ist irgendwann mal Schluss.

Also entweder gehen ich aus der Situation/Beziehung raus, wenn es geht (Leave it). Oder ich lernen, die Sache zu lieben oder zumindest zu akzeptieren (Love it). Oder ich ändern die Situation, sofern das für mich möglich ist (Change it). 

Ich habe mich trotz allem für das Love it und Change it entschieden. Ich hoffe immer noch das wir zusammen einen Weg aus dieser Situation finden. Habe ich mir ihr doch einige viele schöne Momente erleben können. Und sie ist es mir trotz allem das Wert!