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Sonntag, 10. März 2013

Jeder macht sein eigenes Ding

Sie liebt das Meer, er die Berge. Sie macht Yoga, er spielt Fußball, sie hört Seal , er lieber Motörhead - da sieht es schlecht aus mit Matching-Punkten. Kaum Übereinstimmungen, gegensätzliche Interessen, wie soll das funktionieren? "Die Vorstellung, dass Liebende zu einer Einheit verschmelzen, ist Quatsch", meint Hantel-Quitmann. Denn wie soll der Partner die bessere Hälfte werden, wo man selbst doch ein vollständiger Mensch ist? "Jeder kann sich seine Eigenständigkeit bewahren, ohne dass die Verbundenheit untereinander leidet", so der Psychologe weiter. Der Partner kann nicht alle unsere Bedürfnisse erfüllen, aber er kann einem Freiraum geben: Bevor man den Liebsten schlecht gelaunt ins Kino schleppt, nimmt man eben eine Freundin mit. Wir werden unflexibel "Er ist nicht mein Freund, ich probiere ihn nur an!", sagt Carrie Bradshaw in "Sex and the City" und bringt damit ein Beziehungsmodell auf den Punkt, das viele von uns leben: Alle Optionen testen, immer flexibel bleiben, denn wer sich festlegt, könnte etwas anderes verpassen. "Doch ohne Für-immer-Gefühl", sagt Wolfgang Hantel Quitmann, "fällt es schwer, sich wirklich auf jemanden einzulassen." Das muss nicht bedeuten, dass man mit Hochzeit oder Hausbau in die Vollen geht. Wichtiger ist, was im Kopf passiert: Man entscheidet sich für das, was man hat. Stellt den Suchmodus ein und verabschiedet sich davon, den anderen nach seinen Vorstellungen zu optimieren. Robbie Williams hat das überzeugt: "Ayda versucht nicht, mich zu verändern. Und gerade dadurch verändert sie mich zum Guten."