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Hier findest du Aktuelles, Links, Tipps, Fotografie, Musik etc. Je nach Lust und Laune hat es auch mal was Sinnfreies dabei. Unter den Rubriken kannst du die verschieden Themen auswählen.

Sonntag, 29. April 2018

Kopf oder Bauch



Entscheidungen fallen den meisten von uns schwer, weil wir zu kompliziert denken. Der beste Weg zur guten Wahl, sind einfache Faustregeln. Und manchmal hilft sogar ein Münzwurf.

Fünf goldene Regeln zur Entscheidung


1. Präzisiere Dein Ziel

Wer nur eine vage Vorstellung davon hat, was er wirklich will, bekommt seltener, was ihn zufrieden macht.

2. Lerne, zufrieden zu sein

Wenn Du glücklich werden willst: Hör auf, nach der perfekten Lösung zu suchen, sobald Du etwas Brauchbares gefunden hast. 80 Prozent passend ist meistens ausreichend.

3. Entscheide Wichtiges intuitiv

Mit Fakten kannst du eine Entscheidung vor anderen begründen. Aber nur mit einem Gefühl kannst Du diese dauerhaft für Dich verantworten. Deswegen bist Du zufriedener, wenn Du wichtige Entscheidungen unterbewusst reifen lässt.

4. Schränke die Vielfalt ein

Wer zu viele Optionen hat, verliert sich im Dschungel der Möglichkeiten. Sortiere nach Kategorien und reduziere so kontinuierlich die Auswahl.

5. Setzt Dich kurz unter Druck

Werfe eine Münze, ziehe eine Karte, würfle. Die Zufallsentscheidung hilft herauszufinden, welche Entscheidung du wirklich treffen willst.


Sonntag, 18. März 2018

Wenn Du dich überfordert fühlst, wenn 24 Stunden an einem Tag nicht mehr reichen, dann erinnere Dich an die Geschichte von dem Marmeladenglas und den zwei Bier.



Ein Philosophie-Professor stand vor seinem Kurs und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: Ein sehr großes Marmeladenglas und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus Golfbälle hervor, die er in das Marmeladenglas füllte. Er fragte die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten es.

Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt M&Ms. Diese schüttete er zu den Golfbällen in das Glas. Er bewegte den Topf sachte und die M&Ms rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Golfball-M&M-Gemisch. Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen nachließ, "ich möchte, dass Sie dieses Marmeladenglas als Ihr Leben ansehen."

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: "Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden."

Er fuhr fort: "Die M&Ms symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten."

"Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben", schloss der Professor, "hat es weder Platz für die M&Ms noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.

Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt Ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bier."

Freitag, 2. März 2018

So viele Urlaubstage benötigen Sie, um zu entspannen

Forscher der finnischen Universität von Tampere fanden heraus, wie lang der perfekte Urlaub sein muss, um wirklich entspannend zu wirken. Das Ergebnis überrascht!



Foto: olezzo - Fotolia.com

Autor: Solvejg Hoffmann

Für viele ist der Jahresurlaub das perfekte Mittel, um dem Alltagsstress zu entfliehen und einmal so richtig aufzutanken. Ob Aktivurlaub in den Bergen, Strandurlaub am Meer oder Sightseeing beim Städtetrip - auf jeden wirken unterschiedliche Aktivitäten besonders entspannend.

Auch die Länge eines entspannenden Urlaubs bietet immer wieder Stoff für Diskussionen. Forscher der Universität von Tampere fanden in einer Studie heraus, wie lang ein Urlaub mindestens sein muss, um wirkliche Erholung zu bieten. Das Ergebnis veröffentlichten Sie im Journal of Happiness Studies.

Unter einer Woche Urlaub läuft nichts


Die Wissenschaftler aus den Forschungsbereichen Schlafforschung und Psychologie untersuchten die insgesamt 54 Probanden vor, während und nach deren Urlaubsreisen. Das Ergebnis: Ein längerer Urlaub erhöhte die Zufriedenheit der Reisenden nicht zwangsläufig stärker als eine kürzere Urlaubsreise.

Jedoch galt für alle Urlauber: Den absoluten Erholungs-Höhepunkt erreichten die Probanden am achten Tag ihres Urlaubs. Diese Zeit benötigt man in etwa, um den Stress gänzlich zu überwinden, sich an den Urlaubsort zu gewöhnen und sich auch auf eine etwaige neue Zeitzone einzustellen. Demnach sei eine Urlaubszeit zwischen acht und zehn Tagen ideal.

Doktor W. Christopher Winter, Neurologe und Schlafforscher an der Universität von Virginia, ist führender Wissenschaftler bei der Untersuchung der Auswirkungen von Reisen zwischen verschiedenen Zeitzonen. Er gibt noch genauere Einschätzungen: Für jede Zeitzone, die man beim Reisen überquert, brauche der Körper einen Tag, um sich daran zu gewöhnen. "Wenn Sie reisen, dauert es eine Weile, bis sich der Rhythmus Ihres Körpers wieder eingestellt hat", sagt Winter dem Condé Nast Traveler.

Die Forscher empfahlen zudem, lieber mehrere kurze Urlaubreisen im Jahr zu unternehmen, als eine lange Urlaubsreise. So hätten Körper und Seele mehr Möglichkeiten, um sich zu regenerieren.

Gelesen im GEO

Montag, 26. Februar 2018

Der schönste Satz der Welt, den Dir ein Mensch jemals sagen kann …


Es gibt viele Menschen in unserem Leben, mit denen wir uns herzlich verbunden fühlen. Freunde, Kollegen, Familienmitglieder, Nachbarn, Urlaubs- und andere Bekanntschaften. Und alle Menschen, die wir mögen, die uns inspirieren, die uns gut tun, mit denen wir gerne zusammen sind, fordern ihren (Zeit-) Tribut.

Klar ist dabei, dass alles was wir schätzen, egal ob Hobbys oder Menschen, unsere Aufmerksamkeit fordert. Dabei bleibt der eigene Partner häufig, weil er als selbstverständlich wahrgenommen wird, auf der Strecke. Ein "Ich liebe Dich" scheint plötzlich nicht mehr wahrhaftig, sondern eher abgedroschen.

Es gibt schönere Liebeserklärungen.


Fragt man Paare, die über 25 Jahre miteinander ihr Leben teilen, hört man oft diesen schönen, irgendwie schrägen und dennoch elementaren Satz als Geheimrezept für dauerhaftes Liebesglück:

"Du bist der einzige Mensch, den ich 24 Stunden täglich ertragen kann"

Dieses kleine, nüchtern wirkende Sätzchen beschreibt, dass man für den anderen die Nr.1 in seinem Leben ist. Dass zwar auch andere Personen und Leidenschaften geliebt werden, man diese aber nicht jederzeit um sich herum ertragen kann. Dass man das absolute Vertrauen des anderen genießt – egal, ob man gerade peinlich, verletzlich oder anstrengend ist. Dieser Satz beweist, dass man respektiert und geschätzt wird, so, wie man eben ist – mit allen (liebenswerten) Unzulänglichkeiten. Dieser Satz (ver)birgt das Verzeihen können in sich, denn in jeder Liebe knallt es durchaus auch mal, und er besagt auch, dass wir uns beschützt fühlen dürfen, weil der andere uns auch zukünftig gerne jeden weiteren Tag ertragen möchte.

Gibt es also einen schöneren Satz in einer Beziehung als: "Du bist der einzige Mensch, den ich 24 Stunden täglich ertragen kann?"

Sonntag, 25. Februar 2018

So streitet man sich richtig mit seinem Partner

© nd3000 by iStockphoto


















von Simone Debour

Eigentlich wissen wir es ja. Und trotzdem fällt es uns im Alltag oft genug so richtig schwer: Uns gut zu streiten. Wir wissen, dass Streit zum Leben gehört. Und wir wissen, dass wir versuchen müssen, konstruktiv zu streiten. Nicht verletzend, sondern zielführend. Vor allem in Bezug auf unsere Beziehung. Denn dauerhafter, falscher Streit kann hier einiges kaputt machen.

Aber wie kriegt man das eigentlich hin, das gute Streiten? Gibt es dazu etwa ein Geheimrezept? Ein US-amerikanischer Psychologie-Professor, Robert W. Levenson, forscht genau zu diesem Thema und hat ein paar Tipps für Paare parat. Denn Levenson hat herausgefunden, dass die Art und Weise des Streitens auch Einfluß auf unsere körperliche Gesundheit hat. Noch ein Grund, warum wir anständig streiten sollten!

Zwei Extreme

Laut Levenson gibt es zwei Extreme, wenn es ums streiten geht. Auf der einen Seite Menschen, die ganz viel Ärger zum Ausdruck bringen, streiten und schimpfen, und auf der anderen Seite Menschen, die alles in sich reinfressen und keine Emotionen zeigen. Beide Extreme sind nicht gut. Laut Levenson haben etliche Studien gezeigt, dass Menschen die schnell an die Decke gehen, zu Herzkrankheiten tendieren und Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken haben oft mit Rückenschmerzen zu kämpfen.

Was kann man dagegen tun?

Paare sollten einen Weg finden, ihre Auseinandersetzungen so zu gestalten, dass keiner emotional darunter leidet. Mäßigung ist das Zauberwort. Gefühle sollten geäußert werden, aber eben nicht explosiv und mit viel Wucht, sondern so weit es geht kontrolliert. Wir haben ja nicht nur negative Emotionen, sondern auch positive Gefühle. Auch die sollten zum Ausdruck kommen! Levenson und Kollegen konnten zeigen, dass diese Art der kontrollierten Gefühlsäußerung, also der Abregung nach vielen negativen Gefühlen, ein ganz wichtiger Indikator für Beziehungszufriedenheit ist.

Außerdem ist es wichtig, Probleme so schnell es geht anzusprechen. Je länger wir unangenehme Gespräche aufschieben, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir unsere Gefühle bis dahin entweder unterdrücken oder uns sprichwörtlich die Hutschnur platzt und der Partner gar nicht weiß, warum wir so plötzlich so sauer sind. In einer Studie mit 145 Paaren konnte gezeigt werden, dass die Paare am glücklichsten waren, die ihre Meinungsverschiedenheiten besonders schnell ansprachen.

Lange zusammen

Eine weitere Studie mit 400 Paaren zeigte zudem, dass diejenigen am längsten zusammenblieben die versuchten, positiv mit ihren Gefühlen umzugehen. Das heißt, die Gefühle des anderen ruhig akzeptierten, dem anderen Raum gaben und, ganz wichtig, zuhörten.

Diese Tipps klingen nachvollziehbar, aber sie klingen natürlich auch ein Stück weit unspezifisch. Wie kann man schließlich ruhig bleiben, wenn man sich so sehr aufregt? In solchen Situationen sollten wir uns selber ehrlich beobachten und versuchen, uns erst abzuregen, bevor wir dem Partner Vorwürfe machen. Denn eines gilt es auch zu bedenken: Wir sind nicht alleine in einer Beziehung. Und unser Partner ist nie nur alleine schuld an einer Situation. Wir sind selber für unsere Bedürfnisse verantwortlich. Daraus sollten wir dem Partner keinen Vorwurf machen. Dann lässt es sich auch besser streiten. Denn dann wissen wir, worum es geht.

Gelesen in University of Happiness

Samstag, 27. Januar 2018

Wir müssen innerlich abrüsten

DIE SÄKULARE ETHIK DES DALAI LAMA

Religion vergleicht der Dalai Lama mit Tee. Ethik mit Wasser. Man könne also ohne Religion, nicht aber ohne Ethik leben. Und eine Religion ohne Ethik sei nicht möglich.
Alle Glaubensrichtungen basieren für ihn letztendlich auf der jahrtausendealte indische Lehre von Ahimsa, jener Gewaltlosigkeit, wie sie Mahatma Gandhi verkörpert hat. Gewaltlosigkeit sei das Fundament jeglichen Zusammenlebens.
Dieses Bewusstsein für Ethik sei uns angeboren, während Religion ein Gut sei, das wir erwerben, und zwar je nach Kultur in unterschiedlichen Ausprägungen.
Der Dalai Lama glaubt nicht, dass Menschen von Natur aus gewalttätig, eigennützig oder aggressiv sind, sondern dass sie Nächstenliebe, Frieden und Harmonie bevorzugen.
Moderne neurobiologische Forschung zeige, sagt er, dass Menschen umso altruistischer handeln, je mehr sie glauben, dass andere Menschen dies auch tun.
Ziel seiner säkularen Ethik muss es daher sein, unsere Fähigkeit zu stärken, andere Menschen auf ihrem Weg zum Glück zu unterstützen und so das Leiden auf der Welt zu bekämpfen. Also den ersten Schritt zu tun. Auch hier zitiert der Dalai Lama Gandhis Leitmotiv: Sei der Wandel den du sehen möchtest! Wenn jeder "innerlich abrüste", werde es auch keine Kriege mehr geben.
Zu dieser Einsicht komme man weniger durch Beten als durch Meditation. Meditation helfe einem jeden zu erkennen, dass seine grössten Feinde seine besten Freunde werden können - durch Dialog, Offenheit und Mitgefühl. Während Gewalt nur neue Gewalt gebiert.

Gelesen im GEO 03/2017