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Hier findest du Aktuelles, Links, Tipps, Fotografie, Musik etc. Je nach Lust und Laune hat es auch mal was Sinnfreies dabei. Unter den Rubriken kannst du die verschieden Themen auswählen.

Montag, 5. Dezember 2016

Hätte-ich-mal-was-gesagt

Wer immer nur nett ist und macht, was andere erwarten, verrät die eigenen Bedürfnisse und lässt sich steuern, anstatt selbst die Richtung zu bestimmen.

Wer dagegen seinen inneren Standpunk und Haltung gefunden hat, kann souverän und sicher für die eigenen Wünsche und Vorstellungen einstehen - für die kleinen, wie auch für die grossen.

Mittwoch, 23. November 2016

Social Jetlag














Am Morgen unausgeschlafen zu sein, kann viele Gründe haben - etwa den Social Jetlag, der auch vom exzessiven Gebrauch sozialer Medien herrührt.

Wie gefährlich ist die Schlummertaste?

Ziemlich, meint der US-Schlafstörungsforscher Robert Rosenberg. Denn jemand, der es gewohnt ist, sich beim Klingeln des Weckers noch einmal zehn Minuten Ruhe durch die Schlummertaste zu verschaffen, bringt seinen zirkadianen Rhythmus durcheinander. Das Gehirn weiss also nicht mehr, ob es wach oder müde sein soll. Das wiederum kann zu einer über den Tag anhaltenden Abgeschlagenheit führen.
Allerdings helfe es kaum, die Schlummertaste einfach zu verbannen und Menschen gnadenlos zum Aufstehen zu bewegen. Denn die Unfähigkeit, morgens hurtig aus dem Bett zu hüpfen, sei Folge eines konkreten Problems - eines chronischen Schlafmangels namens Sozial Jetlag.
Ein Grund dafür sieht Rosenberg in regelmässiger und exzessiver Nutzung von Geräten wie Laptop, Handy oder Tablet, da deren blaues Licht die Melatoninproduktion hemmt. Er fordert daher: 90 Minuten vorm Schlafengehen muss Schluss sein mit WhatsApp, Twitter und Co.

GEO 09/2016

Samstag, 5. November 2016

Liebe ist keine Bringschuld. Liebe ist Geben, aber nicht nehmen wollen.

Wir denken die ganze Zeit, dass die Welt uns was schuldet, weil wir einzigartig und sehr, sehr wichtig sind. Und unser Partner gehört dazu – er soll uns glücklich machen und uns Dinge kaufen, die uns noch glücklicher machen und uns gerecht werden. „Weil wir es uns wert sind.“

Aber der Partner muss erstmal gar nichts. Eine Beziehung ist etwas, was das Leben noch schöner machen soll. Und glücklichER, aber nicht glücklich. Kein Mensch hat die Pflicht, jemandem etwas zu geben, was er selbst nicht schaffen kann.

Wenn man unzufrieden mit der Gesamtsituation ist – ein Dauerzustand – dann sucht man sich erst einmal jemanden, der daran Schuld sein kann – außer man selbst. Und dann gucken wir auf unseren Partner, der nichtsahnend und vor allem unschuldig neben uns auf der Couch sitzt und aus uns platzt ein „Früher war aber mehr Romantik“ / Du interessierst dich gar nicht für mich! / Du gibst dir ja gar keine Mühe, mich glücklich zu machen!“ heraus. Das große Problem dabei ist, dass wir das selbst glauben: Dass der Partner in irgendeiner Weise irgendetwas tun muss.

Aber Liebe ist keine Bringschuld. Liebe ist Geben, aber nicht nehmen wollen. Liebe ist so schön, weil sie selbstlos ist. Wir lesen Utopie in Büchern und fordern sie in der Realität ein – nicht nur, weil wir es schön finden, sondern weil wir mittlerweile der Meinung sind, dass uns genau das zusteht. Jemanden, der uns vergöttert, während wir selbst nur vergöttert werden wollen. Wir wollen passive Bewunderung und wenn wir diese nicht erhalten, suchen wir uns eben denjenigen, der sie uns entgegenbringt. Für die nächsten zwei Jahre.


Wir springen von Vorstellung der großen Liebe zu Vorstellung der großen Liebe, bis wir irgendwann zu alt zum Springen sind und auf all die Chancen zurückblicken müssen, die wir gekonnt ignoriert haben. Wir wollen zu viel und geben zu wenig, wir sind selbst unser größtes Projekt und haben keine Zeit mehr, auf andere einzugehen und nach ihren Bedürfnissen zu fragen. Und selbst wenn wir sie kennen würden, wir hätten neben unseren eigenen einfach keine Zeit dafür.

seinsart-magazin.de

Freitag, 21. Oktober 2016

Zitat

Die menschliche Natur erträgt es nicht, 
ununterbrochen und ewig auf der Folter 
der Geschäfte zu liegen.

Friedrich Schiller, 1784