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Mittwoch, 23. August 2017

Kann Methadon Krebs heilen?



Veröffentlicht am 22.06.2017
Methadon gegen Krebs: Wie das Schmerzmittel Tumorzellen zerstört

Als Sabine Kloske im Alter von 36 Jahren die Diagnose Hirntumor erhält, geben die Ärzte ihr nicht mehr viel Zeit. "Der Arzt sagte, Sie haben noch maximal zwölf bis 15 Monate", erzählt die Lektorin rückblickend. Doch inzwischen sind bereits zweieinhalb Jahre vergangen. Und: "Der Tumor ist weg. Ich habe ein sauberes MRT-Bild", so Sabine Kloske, die zusätzlich zu einer Radiochemotherapie schon früh damit begonnen hat, Methadon einzunehmen, um ihre Überlebenschancen zu verbessern. Nur durch Zufall hatte die heute 38-Jährige von der Möglichkeit gehört, das Schmerzmittel als Zusatztherapie einzusetzen. Dass Krebszellen durch die Einnahme von Methadon absterben können, hatte die Ulmer Biologin Claudia Friesen bereits 2007 entdeckt - und seitdem intensiv daran geforscht. Wie sie mit ihren Erkenntnissen inzwischen schon hunderten Betroffenen helfen konnte, darüber spricht die Biologin live bei stern TV. Zu Gast im Studio sind dann auch Sabine Kloske und der Palliativmediziner Dr. Hans-Jörg Hilscher, der Methadon in der Krebsbehandlung einsetzt.

Methadon gegen Krebs - Chemikerin kritisiert bei stern TV "zu viel Gegenwind und fehlende klinische Studien."

"Methadon kann die Wirkung einer Chemotherapie verbessern." Aber: "Es gibt zu viele Gegenwinde, und es fehlen die klinischen Studien an großen Fallzahlen." Live bei stern TV hat die Chemikerin Dr. Claudia Friesen kritisiert, dass das Schmerzmittel Methadon trotz erstaunlicher Forschungsergebnisse nicht als Krebsmedikament eingesetzt wird. "Ich kenne Patienten, bei denen ein Chemotherapeutikum nicht gewirkt hat. Erst als sie es mit Methadon bekommen haben, sprach es wieder an", so Friesen im Gespräch mit Steffen Hallaschka. Aber, auch das machte die Wissenschaftlerin deutlich: "Wir brauchen die Studien. Dass es die nicht gibt, liegt daran, dass die Förderungen fehlen. Mittlerweile ist es sogar so, dass ich nicht einmal mehr meine Grundlagenforschung gefördert bekomme."

Schon 2007 hatte Friesen herausgefunden, dass Methadon Krebszellen absterben lassen kann. "Wir wollten ursprünglich die molekularen Mechanismen von Opioiden weiter aufklären. Und zu unserer Verwunderung sind die Tumorzellen mit Methadon gestorben." Nach zehn Jahren intensiver Forschung weiß Friesen inzwischen genauer, wie das Methadon wirkt: "Methadon kann den Widerstand der Tumorzelle gegen das Chemotherapeutikum brechen und sorgt dafür, dass das Chemotherapeutikum wirken kann", so Friesen bei stern TV.

Was das für Krebspatienten bedeuten kann, hatte stern TV zuvor unter anderem am Fall der 38-jährigen Sabine Kloske gezeigt. Als sie im Alter von 36 Jahren die Diagnose Hirntumor erhält, geben die Ärzte ihr nicht mehr viel Zeit. "Der Arzt sagte, Sie haben noch maximal zwölf bis 15 Monate", erzählt die Lektorin rückblickend. Doch inzwischen sind bereits zweieinhalb Jahre vergangen. Und: "Der Tumor ist weg. Ich habe ein sauberes MRT-Bild", so Sabine Kloske, die zusätzlich zu einer Radiochemotherapie schon früh damit begonnen hat, Methadon einzunehmen, um ihre Überlebenschancen zu verbessern.

Ein Einzelfall ist sie damit nicht. Auch Claudia Friesen hat mehr als 350 Patientendaten in ihrer Kartei gesammelt, deren MRT-Bilder unter der Einnahme von Methadon einen deutlichen Rückgang der Metastasen aufweisen - zum Teil sogar ein völliges Verschwinden. "Meistens sind es bettlägerige Patienten, die eigentlich gar nichts mehr machen können. Und wenn die auf Methadon umgestellt werden, können sie plötzlich wieder aufstehen, können wieder ihren Haushalt machen, viele können in den Urlaub fahren, also wieder ein normales Leben führen. Für viele ist allein die Lebensqualität es wert, Methadon einzusetzen."

Dass Methadon dennoch uninteressant für die Pharmabranche ist, liege vielleicht an dem günstigen Preis: "Wenn ich sehe was Methadon kostet, zwischen acht und 20 Euro für 100 Milliliter, die vier bis sechs Wochen reichen und vergleiche das mit den sehr teuren Medikamenten, die dann 20.000 bis 25.000 Euro kosten, hat Methadon kaum eine Chance."

* stern TV auf Facebook: https://www.facebook.com/sterntv
* Mehr Infos zum Thema: http://www.stern.de/tv/methadon-gegen...

Freitag, 30. Juni 2017

Träume haben Flügel - Ein Lied mit einem starken Text





Wenn Dein Blick müde ist und schwer, und Dein Schicksal stellt sich auf einmal quer, wenn die Gezeiten sich verhalten als ob's nur
Ebbe gibt, Deine Hoffnung verlor'n am Boden liegt.

Wenn Dein Leben so schnell rennt bis Du fällst, und Du als Letzter zu Dir hälst, wenn die Andern an Dir zweifeln und Du fängst auch schon an, ab dann erinner Dich daran.

Träume haben Flügel, sie tragen Dich hinfort.
Sie wissen wo Du hingehörst und bringen Dich zu jenem Ort.
Träume haben Flügel, sieh hin, sie warten schon.
Folge ihn so gut es geht, sonst fliegen sie davon.

Lässt dein Glück Dich einmal im Stich und wie es weitergeh'n soll, weißt Du nicht. Wenn Andere Dir sagen: Du wärst nicht gut genug. Vertrau auf Deine Träume und hör ihn gut zu.

Denn Träume haben Flügel, sie tragen Dich hinfort. Sie wissen wo Du hingehörst und bringen Dich zu jenem Ort.
Träume haben Flügel, sieh hin, sie warten schon.
Folge ihn so gut es geht, sonst fliegen sie davon.

Träume haben Flügel, sie tragen Dich hinfort. Sie wissen wo Du hingehörst und bringen Dich zu jenem Ort.
Träume haben Flügel, sieh hin, sie warten schon.
Folge ihn so gut es geht, sonst fliegen sie davon.

Sonntag, 5. Februar 2017

Von den Medien völlig ignoriert

Tausende Frauen, Hebrews, Musliminnen und Christinnen sind in Israel zusammen für den Frieden marschiert.

Yael Deckelbaum singt das Lied Prayer of the Mothers zusammen mit Frauen und Mütter verschiedener Religionen und zeigt damit, dass Veränderungen möglich ist.



Wenn alle für den Frieden auf die Strasse gehen würden, wäre niemand mehr da für den Krieg!

Sonntag, 22. Januar 2017

Warum wir Krebs nicht besiegen sollten

Das Thema und die Überschrift stammt von dem gleichnamigen, sehr ausführlichen und lesenswerten Artikel aus GEO 11/2016.

Es war wohl kein Zufall das ich das GEO, in dem dieses Thema behandelt wurde, begonnen habe zu lesen. Denn ein Freund von mir hatte Krebs. Er war austherapiert. Es gab noch eine Hoffnung. Eine spezielle Behandlung die gezielter den Krebs behandeln sollte. Wie das gehen sollte konnte er mir nicht genau sagen. Nur, dass diese spezielle Behandlung erst an Patienten angewendet wird wo die bisherigen Therapien versagt haben. Doch es war leider zu spät!

Im Kampf gegen den Krebs war das Bestreben diesen möglichst schnell und gründlich los zu werden. Stahl (Operation), Strahl (Bestrahlung) und Chemo sind da bislang die einzigen breit anerkannten Therapieformen.

Mit der Chemotherapie wird versucht, die krankhaften Zellen zu zerstören und diese an der weiteren Vermehrung zu hindern.

Forscher sehen das inzwischen bei manchen Krebsarten anders. Sie untersuchen einen anderen Ansatz. Der Grundgedanke hinter dieser Idee besteht in der großen Variabilität der Krebszellen.

Unsere Vorstellung von Krebs ist, dass es sich um einen Haufen wild wuchernder Zellen handelt. Diese gelte es zu vernichten und der Krebs wäre beseitigt. Dem ist aber nicht so. Man müsse den Krebs eher mit der Evolution der Arten verglichen. So wie sich das Leben auf der Erde ausdifferenziert hat, so entwickelt sich ein Tumor ständig weiter. Ein fortgeschrittener Tumor besteht aus Milliarden von Zellen, von denen keine der anderen gleicht.

Die Chemotherapie besteht aus hohen Dosen hochwirksamer starker Medikamente, die neben den Krebszellen auch die gesunden Körperzelle angreifen und schwächen.

Üblicherweise wird in Studien die maximal verträgliche Dosis ermittelt. Durch die vielen Mittel gegen Übelkeit die mittlerweile zur Verfügung stehen, konnte diese Dosis immer weiter erhöht werden in der Hoffnung, dass möglichst alle krankhaften Zellen vernichtet werden, aber mit der Folge der weiteren Schwächung der gesunden Zellen.

Nach der Chemotherapie, die die allermeisten der krankhaften Zellen vernichtet hat, bleiben oft ein paar wenige Zellen zurück, die mit den bisherigen Medikamenten nicht mehr therapiert werden können. Diese haben sich der „Umwelt“, also dem Körpers und dessen Chemowirkstoffen, angepasst und sind so resistent geworden. Diese resistenten Zellen können sich wieder vermehren und zu einem Rezidiv führen. Bei diesem Rückfall besteht der Tumor dann nur noch aus diesen resistenten Zellen, die eben auf die Medikamente nicht mehr ansprechen. Mit jeder Chemobehandlung, deren Ziel die vollständige Vernichtung des Krebs zum Ziel hat, werden die überlebenden Zellen resistenter und aggressiver.

Dies kann erklären, warum herkömmliche Therapien bei Rezidiven immer weniger wirksam sind und der Patient am Ende als „austherapiert“ zum Sterben nach Hause geschickt wird.

So mancher Forscher stellte sich deshalb die Frage, ob die Patienten nicht trotz, sondern wegen der Chemobehandlungen sterben; ob die Medizin ein aussichtsloses Ziel verfolgt und die herkömmlichen Mittel dazu verdammt sind, zu versagen?

Ziel dieser Forscher stellt ist es, die „Evolution“ der Krebszellen zu verlangsamen. Was genau die Chemobehandlung unter den Krebszellen auslöst, ist schlichtweg nicht bekannt. Laufende Biopsien sind den Patienten nicht zumutbar und bildgebende Verfahren für Zellveränderungen sind bislang nicht möglich. Mathematische Modelle lassen vermuten, dass fortgeschrittenen Tumore eine Hülle aus wenig veränderten Zellen haben und sich in ihrem Inneren unter widrigen Bedingungen mit wenig Sauerstoff und saurem Milieu die aggressiven Zellen bilden. Eine Chemotherapie zu diesem späten Zeitpunkt bricht die äußere Hülle auf und der Tumor beginnt erst recht zu streuen. Aber da ist die Forschung erst ganz am Anfang. Einer der befragten Ärzte wurde gefragt, was er denn nach einer Krebsdiagnosen machen würde. Er sagt: „Erstmal Urlaub!“

Den Ansatz der nun überlegt wird, ist die „adaptive Chemotherapie“. Anstatt den Krebs heilen zu wollen, könnten die Patienten mit dem Krebs leben, ohne daran zu sterben.

Im Vergleich zur herkömmlichen Therapie wird die Medikamentengabe reduziert oder ausgesetzt, sobald der Tumor schrumpft. Dadurch werden die einzelnen Mutation nicht ausgelöscht und halten die resistenten Zellen im Schach. Wächst der Tumor wieder, wird wieder eine Chemogabe verabreicht. Der Krebs spricht weiterhin auf die herkömmlichen Medikamente an und kann wieder und wieder reduziert werden. Er bleibt latent vorhanden, ohne dass die aggressiveren Zellen die Oberhand gewinnen. Er kann zur chronischen Krankheit mit einer langen Überlebenszeit werden.

Die Problematik bestand zunächst, Pharmafirmen davon zu überzeugen ihre Medikamente für diese Studien zur Verfügung zu stellen und Ärzte zu finden, die der Idee aufgeschlossen sind. Patienten fanden sich zur Genüge, sie greifen nach jedem Strohhalm, der ihnen eine Lebensverlängerung verspricht. Inzwischen laufen Studien am Memoral Cancer Center in New York.

Montag, 2. Januar 2017

Zitat

Wenn der Plan nicht funktioniert, dann ändere den Plan. Aber niemals das Ziel.

Samstag, 17. Dezember 2016

Zitat

Gefährlich wird es, wenn wir Menschen nur noch das tun, was das Smartphone uns sagt.
Jaan Tallinn


Montag, 5. Dezember 2016

Hätte-ich-mal-was-gesagt

Wer immer nur nett ist und macht, was andere erwarten, verrät die eigenen Bedürfnisse und lässt sich steuern, anstatt selbst die Richtung zu bestimmen.

Wer dagegen seinen inneren Standpunk und Haltung gefunden hat, kann souverän und sicher für die eigenen Wünsche und Vorstellungen einstehen - für die kleinen, wie auch für die grossen.